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Vom Kachelofen zur Solarheizung – Firma Philipp seit 1915

 

Eine der größten Sehnsüchte der Menschen war seit jeher der Drang nach Wärme.

Bereits in der griechischen Mythologie entriss Prometheus den Göttern unter Einsatz seines Lebens das Feuer und brachte es auf die Erde, so erzählt die Sage. Fakt ist, dass bereits in der Steinzeit die Menschen versuchten das Feuer zu bändigen und es für ihren Gebrauch nutzbar zu machen. Das Feuer, verwendet zum Zweck der Heizung, hat bis zum heutigen Tag noch nicht an Bedeutung verloren, wenn auch die Verbrennungsanlagen, sprich Öfen und die zu verbrennenden Stoffe sich im Verlauf der Jahrhunderte gewandelt haben.

Vom gusseisernen, dreistöckigen Ofen, der vorwiegend mit Holz oder Torf befeuert wurde bis hin zur modernen Heizungsanlage, die mit Gas, Öl, einem Brennwertkessel, einer Wärmepumpe oder einem Pelletbrenner betrieben wird, ist ein weiter Entwicklungsweg in der Technik zurückgelegt worden.

Mit der Nutzung des Feuers entstand auch nach und nach der Beruf des Ofenbauers und gehört damit zu den ältesten Berufsgruppen. Eine der ältesten Firmen der Stadt Schwarzenberg ist die Firma Philipp, Straße des 18. März, direkt an der B101 (in Wildenau). Im Jahre 1915 gründete Karl Philipp, der Großvater des heutigen Frank Philipp, in Schwarzenberg, Weidauer Straße 4, (heute hat in diesem Haus ein Optikermeister sein Geschäft) die Ofenbaufirma Philipp. Eine Kuriosität ist, dass es in diesem Haus einige Jahre zwei Ofensetzerfirmen gab. Im Jahre 1930 kaufte dann Karl Philipp das Geschäftsgrundstück an der damaligen Annaberger Straße mit Wohnhaus und Fabrikgebäude. Das Grundstück gehörte vorher dem Blechwarenfabrikant Stiehler, der in seiner Fabrik unter anderem Sturmlaternen und Ölkannen herstellte. Aus dieser Zeit stammt die herrliche, etwas orientalische Fassade des damaligen Lagergebäudes – des heutigen Geschäftshauses. Export in alle Erdteile war der Werbespruch der Firma Stiehler und das sollte auch in dem Relief zum Ausdruck kommen.

Nach dem 2. Weltkrieg übernahm im Jahre 1946 der Sohn von Karl Philipp, Georg Philipp, das Geschäft. Wie für alle Handwerker war auch für Georg Philipp die Nachkriegszeit nicht leicht, galt es doch täglich neue Materialprobleme zu lösen. Mit einem klapprigen LKW, damals noch mit Holzgasgenerator, beladen mit Krausswaren fuhr er nach Elsterberg um Waschwannen und andere Blechwaren gegen Öfen einzutauschen. Doch auch in der neu gegründeten DDR wurden die Lösung anstehender Materialfragen eben nicht leichter. 1952 wurde Georg Philipp der letzte Waggon mit Meißner Wandfließen angeboten. Hätte er damals die weitere Entwicklung auf dem Fliesenmarkt vorausgeahnt, er hätte sicher zugegriffen.

In den siebziger Jahren arbeitete Frank Philipp manchmal mehrere Tage in der Ofenfirma „Ortrand“, um die steigende Nachfrage der Kunden nach Öfen mit Warmlufteinsatz befriedigen zu können. Diese Produktionseinsätze beim Produzenten waren nötig, um die Öfen zu erhalten, die der Großhandel nicht liefern konnte. Ein weiteres Problem war ein firmeneigener Lieferwagen. Da ein B 1000 für einen Privatbetrieb sehr schwer zu versorgen war, mussten sämtliche Transporte mit einem altersschwachen Multicar durchgeführt werden. Im Jahre 1986 übernahm Frank Philipp die Geschäfte. Dem Fliesenlegermeister und Ingenieur für Heizungstechnik bereitete es keine größeren Schwierigkeiten, sich nach der Wende sofort auch auf den Heizungsbau umzustellen. Zunächst montierte man Öl und Gasheizungsanlagen, Kamine und neue Bäder. Das Angebot wurde auf Sanitärtechnik erweitert.

Und im Hinblick auf die nächsten Jahre heizt die Familie Philipp selbstverständlich alternativ. Die Solaranlage auf dem Dach des Hinterhauses, sowie die (Luft-) Wärmepumpe sind kaum zu übersehen. Auch der Strom wird inzwischen mit einem Mini-BHKW zum größten Teil selbst produziert. Entsprechend der heutigen Energiesituation werden jetzt alternative und energiesparende Heizgeräte installiert.

 
Philipp | frank-philipp@t-online.de | 03774/25270